HP_karriere_image_02

Immer auf dem Laufenden:
News aus unserem Hause.

Über unsere News-Rubrik halten wir Sie immer informiert – über alles, was es Neues über uns und unsere Arbeit zu wissen gibt. Dazu erhalten Sie hier auch immer wieder aktuelle Informationen zu den Themen Steuern, Wirtschaft und Recht.

Frohes Schmökern!

Heading 1

with a request body that specifies how to map the columns of your import file to the associated CRM properties in HubSpot.... In the request JSON, define the import file details, including mapping the spreadsheet's columns to HubSpot data. Your request JSON should include the following fields:... entry for each column.

Apothekenwirtschaftsbericht 2026: Entwicklungen im Überblick

Am 5. Mai 2026 wurde auf dem Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) in Berlin der Apothekenwirtschaftsbericht 2026 präsentiert. Er enthält Informationen und Zahlen zu den Entwicklungen im Apothekenmarkt und zur finanziellen Lage der Apotheken in Deutschland.

Dem Bericht zufolge ist die Gesamtzahl der Apothekenbetriebsstätten seit Jahren rückläufig. Waren es 2015 noch 20.249, gab es zum Jahresende 2025 noch 16.601 öffentliche Apotheken. Diese gliedern sich in 9.091 Einzelapotheken ohne Filialstrukturen sowie 3.061 Hauptapotheken mit 4.449 Filialen.

Entsprechend rückläufig ist die Apothekendichte im Zeitverlauf: 2015 gab es 24,6 Apotheken je 100.000 Einwohner, 2025 waren noch 19,9. Zum Vergleich: Der EU-Durchschnitt liegt über den gesamten Zeitraum nahezu konstant bei 31. Niedriger als in Deutschland ist die Apothekendichte in Slowenien (17), Österreich (16), Luxemburg (15), Finnland (15), Schweden (13), Niederlande (11) und Dänemark (9).

Frauenanteil in Apotheken liegt bei fast 90 Prozent

In öffentlichen Apotheken bestanden 2025 insgesamt 159.484 Arbeitsplätze (2024: 162.186) mit einem Frauenanteil von 89,1 Prozent. Den größten Anteil stellen Apothekerinnen und Apotheker mit 52.733 (2024: 53.253) und einem Frauenanteil von 74,3 Prozent.

Durchschnittlicher Netto-Umsatz bei 4 Millionen Euro

Die Apotheken erwirtschafteten 2025 einen Gesamtumsatz ohne Mehrwertsteuer von 74,2 Milliarden Euro (2024: 70,25 Mrd. Euro). 85,3 Prozent (2024: 84,5 Prozent) davon entfielen auf rezeptpflichtige Arzneimittel. Die durchschnittliche Apotheke verzeichnete 2025 einen Netto-Umsatz von 4 Millionen Euro. Rund 62 Prozent der Apotheken lagen unter dem Durchschnitt.

Umsatzrendite bei 4,2 Prozent

Das steuerliche Betriebsergebnis einer durchschnittlichen Apotheke machte 4,2 Prozent ihres Netto-Umsatzes aus (2024: 4,4 Prozent, 2015: 6,5 Prozent). Bei einem Drittel der Apotheken (33 Prozent) lag das Betriebsergebnis 2025 vor Steuern, Altersvorsorge und Investitionen unter 100.000 Euro pro Jahr. 20 Prozent lagen zwischen 100.000 und 150.000 Euro; 47 Prozent der Apotheken erzielten ein Betriebsergebnis von mehr als 150.000 Euro.

Weiterführende Informationen:

Der Apothekenwirtschaftsbericht 2026 ist auf der Website der ABDA (siehe Downloads) abrufbar.

(DAV / STB Web)

Artikel vom 05.05.2026

30.04.2026

Schmerzensgeld wegen Medikamentenabgabe ohne Rezept

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main bestätigte die Pflichtverletzung eines Apothekers bei der Abgabe von verschreibungspflichtigen Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Die Klägerin hatte diese über fünf Jahre hinweg ohne Vorlage von

23.04.2026

Versorgungsausgleich nach Scheidung soll verbessert werden

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der den Ausgleich von Rentenansprüchen nach einer Scheidung verbessern soll. Künftig sollen Rentenanrechte auch noch nachträglich zwischen den Ex-Ehegatten ausgeglichen werden können. Beim

20.04.2026

Gutachten zum Umsatzsteuersystem vorgelegt

Eine ZEW-Analyse im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) hat die Ausnahmetatbestände im Umsatzsteuersystem analysiert. Viele der ermäßigten Steuersätze verursachten hohe Steuerausfälle und seien oft nicht überzeugend begründet, so das

09.04.2026

Insolvenzen von Apotheken gestiegen

Nach einer Auswertung des Informationsdienstleisters CRIF haben die Insolvenzen von Apotheken 2025 mit 44 Fällen den höchsten Stand seit 2008 erreicht. Dennoch bleibt die Branche stabiler als die Gesamtwirtschaft. Bereits in den Jahren zuvor zeigten