2026 gibt es bundesweit im Schnitt 250,5 Arbeitstage – 2,4 Tage mehr als 2025. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Hauptgrund ist, dass manche Feiertage auf das Wochenende fallen.
Die Angaben mit einer Nachkommastelle resultieren aus der Durchschnittsbildung, da die Anzahl der Feiertage von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist. Die Zahl der Arbeitstage hat auch Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung. Für die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gilt die Faustregel: Ein Arbeitstag mehr führt im Schnitt zu einem um 0,1 Prozentpunkte höheren BIP, so Destatis.
Bedingter Einfluss auf die Wirtschaftsleistung
Der tatsächliche Effekt könne aber davon abweichen und hänge auch von der wirtschaftlichen Bedeutung der jeweiligen Tage und ihrer Lage ab. Ein zusätzlicher Arbeitstag zwischen Heiligabend und Neujahr hat etwa weniger Einfluss auf das BIP, als wenn der 1. Mai oder der 3. Oktober auf ein Wochenende fallen.
Höchster Wert im Jahr 2004
Der Wert für 2026 ist der höchste seit dem Jahr 2022, als es 251,4 Arbeitstage gab. Noch höher lag der Wert im Jahr 2004 mit durchschnittlich 252,8 Tagen, am niedrigsten lag er 1991 mit 246,9 Tagen. 1995 wurde in allen Bundesländern außer Sachsen der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag abgeschafft – das führte insgesamt zu einem Anstieg der Arbeitstage.
(Destatis / STB Web)